Wärmepumpe
Zur Beheizung von Gebäuden werden meist Elektro-Kompressions-Wärmepumpen verwendet. Es finden jedoch auch Absorptions- bzw. Adsorptions-Wärmepumpen Verwendung.
Das Funktionsprinzip lässt sich gut mit einem Kühlschrank vergleichen, der innen kühlt und außen heizt. Viele dieser Systeme können im Umkehrbetrieb auch zur Kühlung eingesetzt werden.
Als Wärmesenke (für den Kältemittelkreislauf) werden Wärme-
tauscher (Kältemittel/Heizwasser) den Heizkörpern bei 50°C Wassertemperatur oder Fußbodenheizungen/Wandheizungen mit 35°C vorgeschaltet. Je niedriger die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle (Kompressortemp.) und Wärmesenke (Fußboden-estrich) ist, umso effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten,
da die Kompressortemperatur niedriger gehalten werden kann.
Eine niedere Temperaturdifferenz setzt eine gute Außenwand- u. Boden-/Deckenisolation voraus. Ist die damit geforderte Heizleistung eines Raumes gering, kann mit niedrigen Heizkörper-/Fußboden-temperaturen bei hohem Wirkungsgrad (ε) geheizt werden.
Wärmequelle
Als Wärmequelle dienen:
Erdwärmekollektoren sind in geringer Tiefe im Erdboden verlegte "Heizschlangen".
Erdwärmesonden werden in der Regel bis zu max. 100 Meter ausgeführt. Gegebenenfalls sind mehrere Bohrungen notwendig.
Grundwasser wird in einem Brunnen entnommen und durch einen so genannten Schluckbrunnen zurückgeführt.
Luft direkt aus der Außenluft.

